Zugegeben, ich hab SUSHI IN SUHL kürzlich auf einsfestival nur eingeschaltet, weil meine Mutter aus der Gegend stammte. Doch dann blieb ich kleben – am Karpfen als Lachsersatz, frisch gefischt aus dem Eisloch, an den Entscheidungen über Wohl und Wehe des innovativen Sushi-Kochs Rolf Anschütz, die wie Dominosteinchen die DDR-Regulierungs-Hierarchie rauf und runter klappen – und an den herrlichen Schilderungen, wie man im Osten halt mit dem auskommen muss, was man kriegen kann. Und das Beste daraus macht.
SUSHI IN SUHL – Ostalgie mit Augenzwinkern
